5. EINTRAG: Casting und Shooting der Ads / Editing

Die Besetzung der Rollen musste ich in sehr kurzer Zeit bewerkstelligen. Glücklicherweise konnte ich sehr schnell passende Darsteller für meine Rollen der Freundin und des Freundes finden. Aufgrund des sehr engen Zeitfensters, um die Darstellern anzufragen, kam es wie es kommen musste und die Mutter konnte nicht besetzt werden. Weshalb ich mich entschieden habe, die Mutter durch die „beste Freudin“ zu ersetzen. Motiviert wurde ich unter anderem auch durch meinen Mentor Marc Uricher. Marc machte den Input, dass ich durch meine Umfrage schon gezeigt habe, dass junge Menschen mehr auf junge Menschen ansprechen. Somit braucht es überhaupt keine Mutter und die Kollegin passe gut ins Konzept. Die Rollen wurden wie folgt besetzt:

Nadja, 20, Freundin,

David, 20, der Freund von Nadia,

Selina, 20, die beste Freundin von Nadja,



Für die zweite Aprilwoche hatte ich das Webstudio im Toni-Areal für drei Tage gebucht. Mit Kinoflow, Lichtkoffer, jeglichen Kabeln, Fotostativ, der Lumix GH4 und der Hilfe von zwei Mitschülern habe ich das Studio eingerichtet.
Am Montag habe ich Nadja als Erste gefilmt. Trotz des guten Shoots habe ich am Dienstag nochmals eins zwei Fragen mit Nadja nachgefilmt, da mir aufgefallen war, dass Nadja den Kopf zu stark bewegt hat. Womit es mir Schwierigkeiten bereitet hätte die Gesichter so zu platzieren wie auf dem Storyboard. 
Am Dienstag kam David an die Reihe. Bei ihm konnte ich schon viel besser darauf achten, dass die Haltung seines Kopfs keine Komplikationen mit dem Storyboard verursachen wird. Der einzige Rückschlag an diesem Tag war der Ausstieg der Festplatte. Zum Glück hatte ich den ersten Teil des Shootings bereits importiert. Die Nicht-Erkennung der Speicherplatte war aber der Grund, weshalb wir den zweiten Teil des Shootings wiederholen mussten. David war aber glücklicherweise bereit, dies zu machen. Die Festplatte habe ich bei unserem Technikdienst wiederherstellen lassen. Somit war das Footage überhaupt nicht verlorengegangen, aber die ganze Sache war trotzdem nervenaufreibend.
Am Mittwoch war dann Selina als Letzte an der Reihe. Auch bei ihr verlief der Shoot wie geplant.
Ein wichtiger Punkt beim Shooting war die Sprache. Die Darsteller werden im Video nur den Mund bewegen, das gesprochene wird aber nicht zu hören sein. Dies war ein Stilmittel aus Not, da die Zeit Darsteller mit Muttersprache Französisch oder Italienisch zu casten, fehlte. Ausserdem gab es ein Kommunikationsproblem mit easyvote in der Übersetzung des Wortes #Jein. Auf meine Frage, was die französische und italienische Übersetzung von #Jein sei, wurde mir gesagt, dass ich #Jein für alle Sprachen brauchen soll. Nach dem Shooting wurde mir aber mitgeteilt, dass trotzdem noch Übersetzungen gefunden wurde: #Mouais und #Nì.
Colorcorrection habe ich mit dem Programm Da Vinci durchgeführt. Das Keying und die ganze Animation wurde in After Effects gemacht. Die Grafiken der Fragen habe ich zuvor in Illustrator erstellt.

Impressionen vom Shooting: